Sessel und Ottomane von Børge Mogensen
 

8.05.2018Sessel und Ottomane von Børge Mogensen

Ein Grund dafür, dass sich die Möbel von Børge Mogensen vor allem in seiner Heimat Dänemark anhaltender Popularität erfreuen, liegt sicher darin, dass er mit seinen in der zweiten Hälfte der vierziger Jahre für die dänische Möbelkooperative gezeichneten Entwürfe eine breite Masse erreichte, deren finanzielle Mittel eher bescheiden ausfielen. Von seinem Lehrer Kaare Klint beeinflusst, schuf Mogensen funktionalistische Möbel aus einheimischen Hölzern, deren unprätentiöse Erscheinung bis heute kaum etwas an Aktualität eingebüsst hat. Auch nachdem Mogensen seine Stelle als Leiter der Entwurfsabteilung der FDB an Poul Volther weitergab und ein eigenes Büro für Innenarchitektur eröffnete, blieben seine Möbel schlicht und zweckmässig. Mit dem Hersteller Fredercia entwickelte er ab 1955 diverse Sitzmöbel, die mittlerweile zu den Klassikern des dänischen Designs gehören. Darunter fällt auch das Sesselmodell 2254 und der Ottomane, die zu den ersten Mogensen-Möbeln gehören, die von Fredericia produziert wurden. Der kubische Rahmen aus präzise gefügtem Eichenholz wird durch den geschwungenen, an den menschlichen Rücken angepassten Sitz kontrastiert, der sich in zwei Positionen einrasten lässt. Die Kissen wurden komplett erneuert: Die Polsterung besteht aus Kokosmatte und passt sich der Form des Rückens an. Beim Bezugsstoff handelt es sich um einen Wollstoff von Hanne Vedel, der in Dänemark gefertigt wurde. CHF 2000.–